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Produktinformation
| Lebermooser |
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Produkte für den ökologischen Gartengebrauch Produktinformation: Pflanzenstärkungsmittel „Lebermooser“ - LS 005102-00 Moosextrakt hilft gegen Pilzerkrankungen und Bakteriosen unterschiedlichster Art. Das Moosextrakt verhindert, dass Pilzsporen oder Bakterien sich weiter vermehren. Zu beachten ist
Sicherheitshinweise
Maßnahmen bei verschütten bzw. unerwünschtem Kontakt mit dem alkoholischen Extrakt
Haltbarkeit und Lagerung Der Moosextrakt ist unverdünnt mindestens 2 Jahre haltbar, ohne dabei seine Wirkung zu verlieren. Im Originalgebinde aufbewahren. Nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen oder an feuergefährdeten Plätzen lagern. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Registrierung Der Lebermooserextrakt ist bei der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft als Pflanzenstärkungsmittel unter der Nr. LS 005102-00-00 registriert. Andere Anwendungen Moosextrakt hilft gegen Pilzerkrankungen und Bakteriosen unterschiedlichster Art. Das Moosextrakt verhindert, dass Pilzsporen oder Bakterien sich weiter vermehren. Als Kosmetikrohstoff, nur zur äusserlichen Anwendung (vergällter Alkohol), z.B.:
im Haushalt, kann Reinigungsmitteln, Farben oder Bindemitteln zugesetzt werden, z.B:
Tierpflege, nur zur äusserlichen Anwendung (vergällter Alkohol), z.B.:
Hintergrundinformationen In der Natur ist zu beobachten, dass Moose nicht von Pilzen oder Bakterien befallen werden, obgleich sie z.B. auf Waldboden oder morschem Holz in direktem Kontakt mit diesen Schadorganismen zusammenleben und sich nicht mit Wachsüberzügen oder Borke gegen Befall schützen können. Ebenso werden Moose nicht von Schnecken oder Käfern gefressen, obgleich diese zarten Pflanzen für solche Tiere ein gefundenes Fressen sein müssten. Grund ist, dass alle Moose im Laufe ihrer Evolution Inhaltsstoffe entwickelt haben, die sie vor Bakterienbefall oder Tierfraß schützen. Wäre das nicht der Fall gewesen, wären sie vermutlich ausgestorben. Diese Wirkung war bereits Naturvölkern bekannt. Die Indianer Nordamerikas benutzten Moose zur Wundversorgung, wobei die Wirkstoffe in den Moosen Wundinfektionen verhinderten. Die Maoris in Neuseeland behandelten Geschlechtskrankheiten mit Moosen, indem sie nasse Moospolster auf die befallenen Körperteile auflegten. Moose wurden auch in der chinesischen Volksmedizin benutzt. Bei uns ist diese Kenntnis jedoch abhanden gekommen. Wissenschaftler entdeckten diese Wirkungen vor 40 Jahren neu. In Labortests wurden bei 150 getesteten Moosarten biologische Aktivitäten festgestellt. Vorteile des Moosextraktes Beim Moosextrakt handelt es sich um ein Naturprodukt, welches schnell biologisch abbaubar ist. Ganz im Gegenteil zu Pilzbekämpfungsmitteln wie Kupferbrühe bleiben im Boden keine Rückstände. Es sind auch keinerlei Nebenwirkungen bekannt. Der Gesamtextrakt von Moosen enthält einen Cocktail der verschiedensten chemischen Verbindungen. Hier spielen also synergetische Effekte dieser Wirkstoffkombinationen eine Rolle. Im Gegensatz dazu wirken einzeln isolierte Wirkstoffe nur gegen bestimmte Schaderreger. Die Wirkung solcher Isolate ist zudem nicht so effektiv. Herstellung und Herkunft des Extraktes Der Extrakt wird nach Verfahrensweisen hergestellt, die an der Universität Bonn entwickelt wurden, um eine optimale Wirksamkeit sicherzustellen. Das Pflanzenmaterial dazu wird umweltverträglich aus der Natur entnommen. Es handelt sich dabei um eine Art, die nicht Naturschutzgesetzen unterliegt, somit eine nachwachsende Ressource ist. Die Entnahme schadet nicht dem Bestand der Art. Die Wirkstoffe des Lebermooses sind in 70% Alkohol gelöst. Dadurch wird eine stärkere Ausbeute erreicht. Das Produkt ist daher feuergefährlich und muss vor Kindern geschützt aufbewahrt werden. Gegen Pilzbefall 5ml Lebermooser je Liter Wasser ansetzen; Pflanzen ca. alle 10-14 Tage tropfnass besprühen Zur Stärkung der Pflanzen vor Pilzbefall wird der Moosextrakt im Verhältnis 1:200 (0,5%) in Wasser gelöst. 100ml Moosextrakt reichen für 20Liter Spritzbrühe; für die Bereitung von 1 Liter Spritzbrühe benötigt man 5ml. Die verdünnte fLösung wird mit einer Sprühflasche gleichmässig auf die Pflanzen gesprüht. Die Anwendungen sollten vorbeugend während der Vegetationsphasen erfolgen, in denen der Schaderreger an den behandelten Wirtspflanzen auftreten kann. Bei der Behandlung befallener Pflanzen ist die Konzentration zu erhöhen und die Verdünnung auf 1.50 (2%) herabzusetzen. Anwendungsbeispiele
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